Ziel des Projekts Cells for NetBSD war, für NetBSD einen pragmatischen Mittelweg zwischen einfachem chroot und vollständiger Virtualisierung zu schaffen.
Gesucht war kein Nachbau bestehender Linux-Containerplattformen, sondern ein NetBSD-nativer Ansatz mit klaren operativen Grenzen:
Umgesetzt wurde ein mehrschichtiges System mit klarer Trennung der Verantwortlichkeiten:
secmodel_cell als Kernel-Basis für Identität, Isolation und Policy-Enforcementcellctl als runtime-nahe Schnittstelle für Lifecycle und Snapshot-Metrikencellmgr als einheitliche Control Plane für Desired State, Runtime State, Reconcile (apply) sowie Backup/Restorecellui als interaktive TUI für den operativen AlltagDer Kern des Betriebsmodells ist deklarativ:
Manifeste beschreiben den vollständigen Soll-Zustand, cellmgr apply stellt diesen Zustand reproduzierbar her.
Ergänzend wurden End-to-End-Stacks aufgebaut, um Praxistauglichkeit unter realen Bedingungen zu testen - darunter ein MantisBT-Stack (PostgreSQL, php_fpm, nginx) und ein Luanti-Server-Szenario.
Cells for NetBSD hat sich von einem reinen Isolationsprototyp zu einer durchgängigen Betriebslogik entwickelt:
cellmgr applyParallel entsteht projektnah eine laufend erweiterte Dokumentation inklusive Manpages und praxiserprobter Rezepte.
Projektseite: https://netbsd-cells.petermann-digital.de/
secmodel_cell, kauth)cellctl, cellmgr, celluiCells for NetBSD steht für einen bewusst schlanken, NetBSD-nativen Isolationsansatz: klare Zustände, klare Werkzeuge, klarer Betrieb.
Mit Cells for NetBSD verbinde ich Kernel-nahe Isolation mit einem klaren, reproduzierbaren Betriebsmodell - von secmodel_cell bis zur täglichen Bedienung mit cellmgr und cellui.
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